Der bewohnte Garten

Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst

Skulpturen-Garten

Der Weg ist das Ziel

Unmittelbar zwischen den Städten Düsseldorf und Köln, nahe der Autobahn, liegt ein Naturstück. Der Garten oder der Park, von dem hier die Rede ist, ist über viele Jahre entstanden und gewachsen.

Irgendwann fanden die ersten Skulpturen ihren endgültigen Aufenthaltsort und so verwandelte sich der Garten behutsam auch zu einem Ort der Kunst. Die natürliche Schönheit der Natur fand eine harmonische Ergänzung in einer sich der Langsamkeit verpflichtenden Auswahl von skulpturalen künstlerischen Werken.

Heute begegnen dem Besucher schon auf den ersten Metern auf dem Weg durch den Garten Skulpturen, die das menschliche Maß und die Befindlichkeiten des Menschen vermessen.

Die Skulpturen nehmen den Besucher durch den Garten einfach mit. Natürliche und künstlerische Erscheinungen begegnen einem in der Nähe und in der Ferne Schritt auf Schritt. Es gibt Stellen von großer Unterhaltsamkeit und Freude, aber auch solche der Stille. Aber nirgends herrscht Leere.

Der Reigen der künstlerischen Werke, meistens in engster Zusammenarbeit mit den Künstlern für den jeweiligen Ort abgestimmt, beabsichtigt dabei nicht weniger als auch Ausdruck von Wertschätzung denjenigen gegenüber zu zeigen, die das solcherart Gestaltete, das Naturhafte wie das Künstlerische, zukünftig besuchen, in Augenschein nehmen und den Garten vielleicht für die Dauer eines Spaziergangs mit Freude in Besitz nehmen und bewohnen.

Udo Kittelmann

Besuch

Aufgrund der Einschränkungen durch das Corona-Virus können wir derzeit leider keine Führungen anbieten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die Stiftung

Die Stiftung »Der bewohnte Garten« ist eine Stiftung zur Förderung zeitgenössischer Kunst. Der Schwerpunkt liegt auf der Pflege und dem Ausbau des Skulpturengartens auf Gut Hasselrath. Sie betont den Garten als kontemplativen Ort der Ruhe und der Selbstfindung und damit auch als Brücke, die Kunst als Ort der Erholung zu empfinden.

Die Stiftung fördert zudem zeitgenössische Künstler durch Stipendien, die Veröffentlichung von Kunstbüchern, Publikationen von zeitgenössischen Künstlern und zeitgenössischen Kunstwerken und darüber hinaus die finanzielle Förderung von Museen, insbesondere, aber nicht ausschließlich, in der Region Rheinland.

Bewerbungen auf diese Mittel sind nicht möglich. Sie werden direkt durch das Kuratorium vergeben.

Gremien

Kuratorium:
Yilmaz Dziewior
Carola Jansen
Udo Kittelmann
Emily Zimmer
Michael Zimmer

Vorstand:
Julia Endres

In der Stiftungssammlung vertretene Künstler:

Ai Weiwei
Barry, Robert
Bartlett, Morton
Becker, Boris
Bleckner, Ross
Boyce, Martin
Copley, William N.
Condo, George
Corinth, Lovis
Cragg, Tony
De Kooning, Willem
Dodo – Dörte Clara Wolff
Emin, Tracey
Evans, Cerith Wyn
Feldmann, Hans-Peter
Förg, Günther
Gander, Roy
Gershuni, Moshe
Goodwin, Guy
Gormley, Antony
Götz, K.O.
Graham, Dan
Hernández, Diango
Hicks, Sheila

Honert, Martin
Huyghe, Pierre
Janke, Karl Hans
Josephsohn, Hans
Junker, Karl
Kafka, Franz
König, Fritz
Kricke, Norbert
Kuehn, Gary
Lieshout, Joep van
Majerus, Michel
Marcaccio, Fabian
McCarthy, Paul
Meese, Jonathan
Meppayil, Prabhavathi
Metzel, Olaf
Moore, Henry
Morris, Richard Allen
Mundt, Wilhelm
Nay, Ernst Wilhelm
Nevelson, Louise
Opie, Julian
Otterness, Tom
Prince, Richard

Reed, David
Rehberger, Tobias
Richter, Gerhard
Rogers, Bunny
Ruff, Thomas
Sander, Karin
Scheibitz, Thomas
Schütte, Thomas
Schwontkowski, Norbert
Shulman, Julius
Shtini, Lui
Shi-hua, Qiu
Skreber, Dirk
Slominski, Andreas
Sturtevant, Elaine
Tobias, Gert & Uwe
Trockel, Rosemarie
Ungerer, Tomi
Villèlia, Moisès
West, Franz
Whitten, Jack
Widener, George